NÖK - Nachrichtendienst Östliche Kirchen

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Ausgabe 01/07, 11.01.07

Teil D

         
    Hinweis:
Die eingehenden Nachrichten sind in dieser Mail nach Regionen und innerhalb dieser Regionen nach Eingangsdatum sortiert!
   
   

In dieser Ausgabe:

   
   

Südosteuropa

   
   
  1. >Zwischenkirchliche Friedensbotschaft aus Dalmatien

  2. >Serbia: Evangelical Church Building Fire-Bombed

  3. >Siebtes Treffen der orthodoxen und der römisch-katholischen Bischöfe in Bosnien-Herzegowina

  4. >Orthodoxe Theologische Fakultät in Ostsarajevo feiert 125-jähriges Jubiläum

  5. >Metropolit Amfilohije bekommt hohe Auszeichnungen in Russland

  6. >Interreligiöse Treffen haben nach Meinung des orthodoxen Metropoliten Nikolaj von Dabar-Bosnien in der letzten Zeit reiche Früchte hervorgebracht.

  7. >40.000 Jugendliche bei Taizé-Treffen in Kroatien

  8. >Kroatien: Der Leiter der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, Frère Alois, hat angemahnt, vergangene Schuld nicht auf die heutige Jugend zu übertragen

  9. >EU: Rumänien und Bulgarien willkommengeheißen

  10. >EU Entry to Strengthen Orthodox Churches in Romania and Bulgaria

  11. >Sitzung des Kosovo-Ausschusses der SOK

  12. >Kroatisch-muslimische Föderation in Bosnien will serbisches orthodoxes Kloster versenken.

  13. >ORTHODOX CHURCH LEADER CALLS ON SERBS TO REMAIN IN KOSOVA.

 

   
   

Sonstige

   
   
  1. >EU-Erweiterung: Wiener Orthodoxie erfreut

  2. >Der orthodoxe Bischof von Edinet in Moldawien, Dorimedont (Cecan), ist in Wien verstorben.

  3. >Europas Mittelpunkt rückt ein wenig weiter nach Osten

  4. >Poles Continue to Boost Congregations in Britain

  5. >Pope Urges Kyrgyzstan To Defend Fundamental Rights, Promote Democracy

  6. >Moscow Patriarchate opens parish in New Delhi

  7. >Primate of the Orthodox Church in America joins with the Moscow Patriarchate in assessment of Bishop Basil (Osborne)

 
   
         
   

Nachrichten

   
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Südosteuropa

   
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1.

Zwischenkirchliche Friedensbotschaft aus Dalmatien

   
    (KLOSTER KRKA / DALMATIEN) Am vergangenen Wochenende kam es im serbischen orthodoxen Kloster Krka in Dalmatien zu einem Treffen von Bischof Fotije von Dalmatien (SOK) und Erzbischof von Zadar, Ivan Prendja (römisch-katholisch). Das Thema des Gespräches waren die Versöhnung und das Zusammenleben der Menschen verschiedener Konfessionen und Ethnien in Dalmatien. An dem Gespräch nahmen neben den Hierarchen der beiden Kirchen auch der Abgeordnete Milorad Pupovac, Vertreter der serbischen Gemeinde im Kroatischen Parlament, Jorge Fuentes, der OSZE-Botschafter in Kroatien, die Botschafter Serbiens und Bosnien-Herzegowinas sowie ein Vertreter des kroatischen Ministeriums für den Wiederaufbau und Tourismus teil.
Nach dem Treffen wurde eine Weihnachtsbotschaft für den Frieden zwischen Serben und Kroaten und allen Menschen guten Willens verkündet. Die Orthodoxe und die Römisch-katholische Kirche seien die ersten, die ihren Beitrag zur Befriedung leisten sollen, durch die Verkündung des Hl. Evangeliums, das die Grundlage für den Frieden zwischen Menschen sei.
(ID SOK ME)
   
   

Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa - www.serbische-diozese.org - 20.12.06

   
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2.

Serbia: Evangelical Church  Building Fire-Bombed

   
    Belgrade/Serbia, 20.12.2006 (VOM-C) An evangelical church building in the Serbian town of Kraljevo, south of Belgrade was fire-bombed on December 17. The bomb caused damage to the furniture, carpets and the air conditioning system of the rented facility. Pastor Alexander Vitakic told Mission Network News that this was not the first attack on their church. In June, the building was attacked with stones. There are also reports that a Baptist church building in Novi Sad, north-west of Belgrade, was recently vandalized with rocks. Vitakic suspects that recent media reports accusing evangelicals of "destroying Serbian identity" may have incited the attacks.
Pastor Vitakic asks for prayer for the safety and for the future of the church, since their land lady may ask them to leave because of the damage. Pray that believers will continue to boldly and lovingly preach the Gospel (Ephesians 6:18-20). Vitakic said, "Our vision is to reach Central Serbia for Christ and we are committed to that vision."
Source: The Voice of the Martyrs Canada (VOM-C)
   
   

Adventistischer Pressedienst - www.stanet.ch/APD/ - 26.12.06

   
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3.

Siebtes Treffen der orthodoxen und der römisch-katholischen Bischöfe in Bosnien-Herzegowina

   
    (BANJA LUKA) Mitte Dezember wurde in der nordbosnischen Stadt Banja Luka das siebte Treffen der Bischöfe der Serbischen Orthodoxen Kirche (SOK) und der Römisch-katholischen Kirche in Bosnien-Herzegowina abgehalten. An dem Treffen, das im römisch-katholischen Bischöflichen Ordinariat von Banja Luka stattfand, nahmen auf der orthodoxen Seite Metropolit Nikolaj von Dabar-Bosnien sowie die Bischöfe Vasilije von Zvornik-Tuzla, Jefrem von Banja Luka und Grigorije von Zahumlje-Herzegowina teil. Die römisch-katholische Seite wurde durch den Erzbischof von Vrhbosna, Vinko Kardinal Puljic und die Bischöfe Franjo Komarica von Banja Luka, Ratko Peric von Mostar-Duvno und Trebinje-Mrkan sowie Weihbischof Pero Sudar vertreten.
Das ranghöchste Mitglied der serbischen orthodoxen Delegation, Metropolit Nikolaj von Dabar-Bosnien, sagte anlässlich des Treffens, dass die Entscheidungen solcher Begegnungen immer Früchte hervorgebracht hätten, sowie dass man dadurch anderen Menschen zeige, dass es möglich sei, eine gemeinsame Sprache zu finden. Der Metropolit fügte hinzu, dass die SOK und die Römisch-katholische Kirche immer mehr gemeinsam agieren sollten.
Kardinal Puljic betonte, dass sich die Bischöfe der beiden Kirchen getroffen haben, um einen Weg für das Zusammenleben in Bosnien auf der Grundlage des christlichen Geistes des Evangeliums zu finden. Dadurch würden die Kirchen ihrer Mission gerecht.
In einer gemeinsamen Mitteilung vom 11. Dezember sprachen sich die Bischöfe beider Kirchen für eine Intensivierung der zwischenkirchlichen Beziehungen in Bosnien-Herzegowina aus. Sie beschlossen, zwei Beauftragte zu ernennen, die nicht nur die Begegnungen der Bischöfe vorbereiten, sondern auch deren Beschlusse in Tat umsetzen sollen. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass gemeinsame Gebete und andere Begegnungen zum Zweck der Einheit der Christen organisiert werden. Die Bischöfe riefen Priesterschaft und Gläubige "zum gegenseitigen Verständnis und zur Zusammenarbeit" auf, um "im Geiste des Evangeliums einen Beitrag zum besseren und menschlicheren Leben" in der gemeinsamen Heimat zu leisten. In diesem Geiste riefen die Bischöfe alle Menschen in Bosnien-Herzegowina dazu auf, "jegliche Sprache der Intoleranz zu vermeiden", die Extremismusakte zur Folge haben könnte.
Die serbischen orthodoxen und die römisch-katholischen Bischöfe in Bosnien-Herzegowina äußerten sich zufrieden, dass Menschen ihren jeweiligen spirituellen Traditionen gebunden bleiben. Sie seien aber besorgt, da sie die existentielle Bedrängtheit und Hoffnungslosigkeit bei den Menschen fühlten, die als Folge der sozialen Umstände aufgetreten seien. Ebenfalls zeigten sich die Bischöfe kritisch hinsichtlich der verschiedenen Maßstäbe, die bei den Rückkehrern in Bosnien-Herzegowina angewendet werden. Viele Bürger Bosnien-Herzegowinas, die aus ihren Häusern flüchten mussten, sind "wie in Vergessenheit geraten" und bekommen keine konkrete Hilfe. Daher riefen die Bischöfe beider Kirchen die internationalen und die nationalen Institutionen dazu auf, den Flüchtlingen zu helfen, und sie nicht für politische Zwecke zu missbrauchen.
Auch die Frage der Rückgabe von Kirchengütern sprachen die Bischöfe an. Sie wendeten sich in ihrer gemeinsamen Mutteilung an die Staatsmacht mit der Aufforderung, ein Restitutionsgesetz so bald wie möglich zu verabschieden. Mit Bedauern wurde erwähnt, dass weder das Orthodoxe Priesterseminar in Sarajevo noch das Römisch-katholische Gymnasium und Priesterseminar in Travnik ihren legitimen Eigentümer zurückgegeben worden seien.
Die Bischöfe der beiden Kirchen riefen ihre Gläubigen und alle Menschen guten Willens dazu auf, in ihren Bemühungen für das Gute nicht müde zu werden. Sie schickten allen Christen in Bosnien-Herzegowina ihren Weihnachtsgruß und wünschten allen Einwohnern des Landes ein gesegnetes und friedliches neues Jahr 2007.
(ID SOK ME)
 
   
   

Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa - www.serbische-diozese.org - 27.12.06

   
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4.

Orthodoxe Theologische Fakultät in Ostsarajevo feiert 125-jähriges Jubiläum

   
    (SARAJEVO) Im serbischen Teil der Hauptstadt von Bosnien-Herzegowina wurde vergangene Woche das 125-jährige Jubiläum der Orthodoxen Theologischen Fakultät gefeiert. Bei der Veranstaltung sprach unter anderem Metropolit Nikolaj von Dabar-Bosnien und der Kulturminister der Republik Srpska, des serbischen Teiles Bosnien-Herzegowinas, Anton Kasipovic. Dem Festakt wohnten die Bischöfe der SOK Filaret von Milesevo und Joanikije von Budimlje-Niksic bei. Die Festrede hielt der Dekan der Fakultät, Erzpriester Predrag Puzovic. Er betonte die Wichtigkeit des Priesterseminars von Sarajevo für die Entwicklung des Hochschulwesens in der Republik Srpska.
(ID SOK ME)
   
   

Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa - www.serbische-diozese.org - 27.12.06

   
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5.

Metropolit Amfilohije bekommt hohe Auszeichnungen in Russland

   
    (MOSKAU) Der höchste Vertreter der SOK in Montenegro, Metropolit Amfilohije, hat Mitte Dezember zwei hohe russische Auszeichnungen verliehen bekommen. Die staatliche St.-Andreas-Stiftung und das "Zentrum der Nationalehre Russlands" zeichneten den hohen Hierarchen der SOK mit dem internationalen Orden "Für Glauben und Treue" aus. Der Metropolit bekam auch den Lomonosow-Orden der Akademie für Sicherheit, Verteidigung und Rechtsordnung der Russischen Föderation. Davor wurde er zum Professor dieser Institution ernannt.
Der Metropolit sagte, er betrachte die Auszeichnungen nicht als persönliche Ehrung, sondern als Ehrung der Metropolie von Montenegro und ein Zeichen der Anerkennung ihres Rufes.
In der Begründung der Ordensverleihung durch die St.-Andreas-Stiftung heißt es, der Orden werde dem Metropoliten für seine Bemühungen für die Erhaltung der christlichen Heiligtümer und die fruchtbare Zusammenarbeit für den Frieden und die Einigkeit unter den Völkern verliehen.
(ID SOK ME)
   
   

Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa - www.serbische-diozese.org - 27.12.06

   
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6.

Interreligiöse Treffen haben nach Meinung des orthodoxen Metropoliten Nikolaj von Dabar-Bosnien in der letzten Zeit reiche Früchte hervorgebracht.

   
    Im Anschluss an das siebte Treffen der Bischöfe der orthodoxen und der katholischen Kirche in Bosnien-Herzegowina betonte der Geistliche, beide Seiten wollten noch enger zusammenarbeiten. Die Oberhirten beschlossen, zwei Beauftragte zu ernennen, die nicht nur die Begegnungen der Bischöfe vorbereiten, sondern auch deren Beschlüsse in die Tat umsetzen sollen. (pm)    
   

Newsletter von Radio Vatikan - www.radiovaticana.de/ - 28.12.06

   
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7.

40.000 Jugendliche bei Taizé-Treffen in Kroatien

   
    Zagreb/Kroatien, 29.12.2006 (PRF/KAP/APD) Zehntausende junger Christen aus ganz Europa sind in der kroatischen Hauptstadt Zagreb zum 29. Europäischen Jugendtreffen der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé zusammen gekommen.
Das diesjährige Taizé-Treffen begann am gestrigen Donnerstag und dauert bis 1. Januar. Die Organisatoren erwarten insgesamt 40.000 Jugendliche - Katholiken, Protestanten, Orthodoxe, aber auch Angehörige anderer Konfessionen. Sie nehmen auf dem Gelände der Zagreber Messe an Gottesdiensten und an Beratungen in zahlreichen Arbeitsgruppen teil. Auch in Kirchen, Museen und einer Moschee finden Begegnungen statt. Papst Benedikt XVI., der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel, der Moskauer Patriarch Alexi II., der anglikanische Primas und Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, und der scheidende Generalsekretär der Vereinten Nationen, Friedensnobelpreisträger Kofi Annan, haben Grußbotschaften an die Teilnehmer der Zusammenkunft in Zagreb geschickt. Die Teilnehmer sind unentgeltlich bei kroatischen Familien untergebracht. Am Silvesterabend soll auf Partys "verschiedener Kulturen" der Übergang ins neue Jahr gefeiert werden.
Die Vergangenheit als Herausforderung verstehen
Bruder Emile aus Taizé sieht laut "Kathpress" eine große Chance in der Wahl des Ortes. Während der Balkankriege der 1990er-Jahre seien die Taizé-Treffen für viele bosnische, serbische und kroatische Jugendliche die einzige Möglichkeit gewesen, einander in Frieden zu begegnen. Nun sollten sie gemeinsam in die europäische Zukunft gehen. "Die Aufgabe Europas ist es, auch die schmerzhafte Vergangenheit als Herausforderung zu verstehen", sagte Frère Emile. Denn Kroatien gehöre nicht nur geographisch zu Europa: "Es darf kein Loch in der EU entstehen, das Land darf nicht ausgeklammert werden".
Frère Alois, Prior der Gemeinschaft, sagte während des Gottesdienstes bei der Eröffnung am Donnerstagabend, dass eine "unübersehbare Ungleichheit" auf der Welt die Zukunftsangst nähre, dass es aber dennoch "zahlreiche" Zeichen der Hoffnung gebe. Kroatiens Präsident Stjepan Mesic freute sich in seiner Grußbotschaft, dass mit diesem Treffen Zagreb und ganz Kroatien zum "Herzen der europäischen Jugend" geworden sind.
Die während des Zweiten Weltkriegs von dem gebürtigen Schweizer Roger Schutz, einem Protestanten, in Burgund gegründete ökumenische Gemeinschaft von Taizé hat Mitglieder aus etwa 25 Staaten. Einige leben in kleinen Bruderschaften in den Elendsvierteln großer Städte, von Nairobi bis New York. Mit der Gründung der Konfessionen übergreifenden Gemeinschaft wollte Frère Roger ein Zeichen gegen die Zerrissenheit des Christentums setzen.
Die Europäischen Jugendtreffen von Taize finden seit 1978 statt; an ihnen nehmen jeweils mehrere zehntausend Jugendliche teil. Die Begegnungen gelten als jährliche Etappen auf dem Gründer der Mönchsgemeinschaft von Taize, Frere Roger, ausgerufenen "Pilgerweg des Vertrauens". Im vergangenen Jahr fand das Jugendtreffen in Mailand statt. 2004 waren die Jugendlichen in Lissabon zu Gast. Auch in Wien fand das Treffen bereits zweimal (1992 und 1997) statt.
 
   
   

Adventistischer Pressedienst - www.stanet.ch/APD/ - 29.12.06

   
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8.

Kroatien: Der Leiter der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, Frère Alois, hat angemahnt, vergangene Schuld nicht auf die heutige Jugend zu übertragen

   
    Es gehe nicht darum, schmerzvolle Wunden zu vergessen, sondern die Erinnerung durch Verzeihen zu überwinden, sagte der Prior gestern Abend vor mehr als 40.000 Teilnehmern des europäischen Taizé-Treffens in Zagreb. Frère Alois betonte, im 20. Jahrhundert habe es viel Gewalt gegeben, aber auch unerwartete Schritte zur Versöhnung. Er äußerte seine Hoffnung, dass die Idee des 2005 getöteten Taizé-Gründers Frère Roger, Gemeinschaft und Versöhnung zu suchen, auf die Jugendlichen übergreife. (kna)    
   

Newsletter von Radio Vatikan - www.radiovaticana.de/ - 30.12.06

   
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9.

EU: Rumänien und Bulgarien willkommengeheißen

   
    Das Osteuropa-Hilfswerk „Renovabis“ blickt positiv auf die EU-Mitgliedschaft der beiden Balkanstaaten Rumänien und Bulgarien. Renovabis-Geschäfsführer Gerhard Albert weiß, dass die EU mit keinem der bisherigen Beitrittskandidaten so streng war und sein wird wie mit diesen beiden.

„Für den Fall, dass bei der Umsetzung der Maßnahmen und Regelungen Verzögerungen auftreten, haben beide Staaten Schutzklauseln verordnet bekommen. Diese geben der Europäischen Union im Fall des Falles die Möglichkeit, in die Mitgliedsrechte, die diese Staaten nun genießen, einzugreifen und korrigierend einzuwirken. Das ist eine sehr starke Rückbindung dieser Staaten an ihre Verpflichtungen.“

Ursprünglich sollten Bulgarien und Rumänien zusammen mit anderen ost- und südeuropäischen Staaten der EU bereits am 1. Mai 2004 beitreten. Doch bestimmte Mängel vor allem im Kampf gegen Korruption und das Organisierte Verbrechen verschoben das Aufnahmedatum mehrere Male.

„Auf der anderen Seite sollte man auch anerkennen, dass ohne diese Beitrittsverhandlungen und ohne den Druck, der ausgeübt wurde, bestimmte Reformen in beiden Ländern nicht durchgesetzt worden wären, die jetzt in die Praxis umgesetzt werden. Dass es Mängel gibt, wird nicht bestritten. Ich darf aber im Fall von Rumänien darauf hinweisen, dass die Justizministerin äußerst engagiert tätig ist, um bestehende Defizite im Justizwesen noch aufzuarbeiten."(rv)
 
   
   

Newsletter von Radio Vatikan - www.radiovaticana.de/ - 01.01.07

   
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10.

EU Entry to Strengthen Orthodox Churches in Romania and Bulgaria

   
    London/UK, 02.01.2007 (CT) Orthodox churches will be strengthened as Romania and Bulgaria joins the European Union (EU) this year, reports say.
It says that Orthodox voices will be louder because both nations have growing populations which boost its adherents, according to analysis in the Greek VIMA newspaper.
But at the same time their entry will highlight divisions within Orthodox ranks, because the Romanian patriarchate is preparing to open its own office in Bucharest.
Since Poland joined the EU in 2004, up to two million citizens have left the country, fleeing from the 18 per cent unemployment in the country and seeking career opportunities abroad. In the past three years, Poles have strengthened the churches in Britain. There are already more than 100 Polish priests working in England and Wales.
Scenes of celebration were seen across Romania and Bulgaria as the countries greeted the New Year, marking their accession to the European Union, and 17 years since the fall of communism.
Across the two capitals, Bucharest and Sofia, more than ten thousand people were reported to have attended concerts to rejoice at the newly found status their countries have been given.
The president of Romania, Traian Basescu, addressed the crowds, saying that EU entry was an “enormous chance for future generations”.
He said, “It was hard, but we arrived at the end of the road. It is the road of our future. It is the road of our joy. We arrived in Europe. Welcome to Europe,” Basescu said.
The EU now increases to 27 members, and surpasses more than half a billion people.
Prior to the speech, the EU flag was raised outside the government HQ in Bucharest as the European anthem, Beethoven's Ode to Joy, was played.
In Sofia, a pyramid of light illuminated the sky, with rays emanating from the city's Orthodox cathedral, its Armenian church, a synagogue, a mosque and another church. Fireworks lit the sky over the building where the Communist Party once held its HQ.
Bulgarian President Georgi Parvanov gave an emotional speech to the nation, calling the country's EU entry a "heavenly moment".
"The day we are welcoming - 1 January 2007 - will undoubtedly find its place among the most important dates in our national history.
"But let's make it clear, our future success as a nation depends not on European funds and resources, but on our own work."
The two new countries will now come under strict monitoring rules, with many analysts saying there is a risk that EU aid will be mis-spent, or just not taken up because the countries' institutions are too disorganised.
Source: Christian Today, London/UK
 
   
   

Adventistischer Pressedienst - www.stanet.ch/APD/ - 03.01.07

   
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11.

Sitzung des Kosovo-Ausschusses der SOK

   
   
(BELGRAD) In der serbischen Hauptstadt fand vergangene Woche eine Sitzung des Ausschusses für Kosovo-Metohija des Hl. Konzils der SOK statt. Neben den Bischöfen der SOK nahm auch eine Vertreterin der serbischen Regierung an der Sitzung teil: Sanda Raskovic-Ivic, die Vorsitzende des Koordinationszentrums Serbiens für Kosovo-Metohija. Auch die Direktorin des Amts für Denkmalschutz Serbiens, Gordana Markovic, war anwesend.
Die Sitzung war primär den Verhandlungen der Regierung Serbiens mit den vorläufigen Selbstverwaltungsinstitutionen des Kosovo über den Schutz des Kulturerbes in der unter UNO-Verwaltung stehenden südserbischen Provinz gewidmet. Bischof Teodosije von Lipljan, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses und Vikarbischof der Diözese von Raszien-Prizren und Kosovo-Metohija, berichtete auf der Sitzung über den Fortschritt des Wideraufbaus derjenigen Kirchen und Klöster im Kosovo-Metohija, die in den albanischen Ausschreitungen vom März 2004 zerstört worden waren. Der Wiederaufbau verläuft nach einem Abkommen, das die SOK mit den vorläufigen Selbstverwaltungsinstitutionen des Kosovo im März 2005 unterzeichnet hatte. Bischof Teodosije schilderte vor dem Gremium auch die Probleme der illegalen Bautätigkeit der Albaner, die im Kosovo in der Nähe mancher christlichen Heiligen Stätten stattfindet.
Auf der Sitzung wurde insbesondere betont, dass man nicht erlauben solle, dass sich die kosovoarischen Stadtplaner über die Entscheidungen der UNO über den Schutz des serbischen orthodoxen Kulturerbes hinwegsetzen. Bischof Teodosije hatte noch auf der vorigen Sitzung des Belgrader Kosovo-Verhandlungsteams mit den UNO-Vertretern in Belgrad über das negative Beispiel der Gemeinde Decani gesprochen, deren albanische Verwaltung die von der UNO-Mission im Kosovo (UNMiK) erklärte Schutzzone um das Kloster Decani zur Stadtbauzone erklärt hatte.
Bischof Teodosije informierte den Konzilsausschuss, dass im Jahre 2006 die groben Bauarbeiten an Kirchen und Klöstern hauptsächlich beendet worden seien, so dass für das nächste Jahr die Instandsetzung der Innenräume geplant sei. Manche Objekte sollen aber erst nächstes Jahr renoviert werden.
Gordana Markovic vom serbischen Amt für Denkmalschutz berichtete über den Beitrag ihrer Behörde im Wiederaufbauprozess, der die Planung und die Beaufsichtigung der Arbeiten umfasse. Die Regierungsvertreterin Raskovic-Ivic informierte den Ausschuss über ihre Teilnahme auf der letzten Sitzung des UNO-Sicherheitsrates sowie über die Atmosphäre in der internationalen Gemeinschaft in Bezug auf Aspekte des Kosovo-Problems.
Nach der Sitzung sagte Bischof Teodosije von Lipljan für die Medien, dass die SOK von dem UNO-Verhandlungsteam für das Kosovo "festere Garantien für den Schutz des serbischen religiösen und kulturellen Erbes" verlangen würde, weil sich die kosovarischen Institutionen als uninteressiert und unfähig gezeigt haben, der illegalen Bautätigkeit in der Nähe der serbischen orthodoxen Heiligen Stätten Einhalt zu gebieten. Daher schlug der Bischof die Gründung von zwei Büros, die die Implementierung der Abkommen über den Schutz des serbischen orthodoxen Kulturerbes im Kosovo-Metohija vor Ort beaufsichtigen würden. Das eine Büro sollte für das Gebiet des Kosovo (der Norden und der Osten der Provinz Kosovo-Metohija), das andere für Metohija (der Westen und der Süden) zuständig sein. Derzeit ist lediglich eine Kommission für Implementierung und Aufsicht vorgesehen. An der Spitze dieser Aufsichtsbüros sollten nach Vorschlag des Bischofs internationale Vertreter stehen.
 
   
   

Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa - www.serbische-diozese.org - 05.01.07

   
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12.

Kroatisch-muslimische Föderation in Bosnien will serbisches orthodoxes Kloster versenken.

   
    Metropolit Nikolaj schreibt an Premierminister Hadzipasic
(SARAJEVO) Die Regierung des kroatisch-muslimisch geprägten Teiles von Bosnien-Herzegowina hat kürzlich angekündigt, in der Nähe des serbischen orthodoxen Klosters Rmanj bei Martin Brod ein Wasserkraftwerk zu errichten. Zu diesen Zwecken soll am Fluss Una ein Stausee entstehen, in dem das Kloster und ein großes von Serben bewohntes Gebiet versenkt werden sollten. Diese beunruhigenden Nachrichten haben Metropolit Nikolaj von Dabar-Bosnien dazu veranlasst, sich mit einem Brief an den Premierminister des kroatisch-muslimischen Teils Bosniens, Ahmet Hazipasic zu wenden.
In seinem Brief betont der Metropolit, dass Rmanj ein sehr bedeutendes religiöses, kulturelles und historisches Zentrum sei. Noch 1443 von Katarina Brankovic, einer Tochter des serbischen Despoten Djuradj, gestiftet, habe das Kloster in den letzten fünfeinhalb Jahrhunderten den spirituellen Mittelpunkt der Serben in der Region dargestellt. Der Metropolit machte den bosnischen Politiker ebenfalls darauf aufmerksam, dass sich im Kloster Rmanj 110 Jahre lang der Sitz der Metropoliten von Dabar-Bosnien befunden habe. Diesen Hierarchen sei es zu verdanken gewesen, dass die erste reguläre Schule der Serben, das auch heute noch aktive Priesterseminar im Kloster Krka, gegründet worden sei. Während der Jahrhunderte seines Bestehens habe Kloster Rmanj mehrmals das Schicksal der Serben geteilt, erinnerte der ranghöchste orthodoxe Würdenträger in Bosnien-Herzegowina. So würde es zu osmanischen Zeiten mehrmals vollends zerstört. Die letzte Zerstörung habe das Kloster während des Zweiten Weltkrieges, im Jahre 1944, erlebt. Schließlich, schreibt der Metropolit, würde es in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts wiederaufgebaut, um im letzten Bosnien-Krieg von den kroatischen Streitkräften geplündert und stark beschädigt zu werden. Zuletzt sei Kloster Rmanj 2001 renoviert worden.
Im Lichte dieser von ihm geschilderten Geschichte des Klosters, schrieb Metropolit Nikolaj von Dabar-Bosnien, sei die Absicht der Regierung der Föderation von Bosnien-Herzegowina, ein Wasserkraftwerk zu errichten, dem Kloster Rmanj und die umliegende Siedlung geopfert werden sollten - das alles ohne Rücksprache mit der SOK - ein Angriff auf die Integrität und die Existenz der Kirche und der serbischen Rückkehrer in der Region.
Der serbische orthodoxe Metropolit von Dabar-Bosnien fragte sich, ob die Zerstörung der Gebetshäuser aller Religionen im letzten Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina nicht genug gewesen wäre? Er denke, nun sei die Zeit des Wiederaufbaus, nicht die der Zerstörung gekommen. Es gebe auch andere Möglichkeiten, die Energieressourcen des Flusses Una zu benutzen, die ohne Zerstörung und Versenkung des Klosters vonstatten gehen könnten, betonte Metropolit Nikolaj. Er zeigte sich hoffnungsvoll, dass der Premierminister mit seiner Autorität die Aktivitäten der Regierung in dieser Sache einhalten würde und dass er sich in Zukunft nicht für die wiederholte Vertreibung der orthodoxen Serben, sondern für ihre Rückkehr und nicht für Zerstörung von Gotteshäusern, sondern für deren Wiederaufbau einsetzen würde.
(ID SOK ME)
 
   
   

Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa - www.serbische-diozese.org - 05.01.07

   
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13.

ORTHODOX CHURCH LEADER CALLS ON SERBS TO REMAIN IN KOSOVA.

   
    In an Orthodox Christmas message on January 7, Patriarch Pavle, the head of the Serbian Orthodox Church, urged Kosovar Serbs to remain in the province, AKI reported the same day. Pavle asked Serbs in Kosova to "hold out to the end." He also sharply criticized those pushing for the province's independence. "The day will come when the tyrants will be ashamed. We pray for our enemies to realize that doing evil things can bring good to no one," Pavle said. "They should be aware that after all the humiliating defeats they impose on others, they will ultimately defeat themselves by hopelessness." BW    
   

RFE/RL Religion and Tolerance - www.rferl.org/specials/religion/ - 08.01.07

   
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Sonstige

   
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14.

EU-Erweiterung: Wiener Orthodoxie erfreut

   
    Mit Rumänien und Bulgarien traten zwei orthodox geprägte Länder der Union bei
Wien/Österreich, 02.01.2007 (KAP) Durch den EU-Beitritt der beiden orthodox geprägten Staaten Rumänien und Bulgarien werde die Europäische Union bereichert, weil die orthodoxe Spiritualität eine wichtige Säule des "gemeinsamen Hauses Europa" ist. Dies betonten übereinstimmend der Wiener rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar Nicolae Dura und der bulgarisch-orthodoxe Bischofsvikar Iwan Petkin.
Der Beitritt Rumäniens zur EU werde sowohl in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Wien als auch in Rumänien selbst als "wichtige Etappe der europäischen Integration" gesehen, betonte Bischofsvikar Dura im Gespräch mit "Kathpress". Auch in der Wiener bulgarisch-orthodoxen Gemeinde herrsche "viel Freude" über den EU-Beitritt Bulgariens, so Bischofsvikar Petkin.
Nicolae Dura erinnerte an die lange Tradition der rumänisch-orthodoxen Kirche, mit anderen Religionsgemeinschaften gut zusammenzuleben; auch zahlenmäßig kleine "Diaspora-Kirchen" wie die lutherische oder die reformierte Kirche seien in Rumänien gut integriert. Diese gerade auch in Siebenbürgen gepflegte "ökumenische Kompetenz" werde auch durch die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung (EÖV3) im September in Sibiu positive Auswirkungen für ganz Europa haben. Dura zeigte sich erfreut darüber, dass mit dem Beitritt der beiden südosteuropäischen Länder die Zahl der Orthodoxen in der EU wesentlich zugenommen hat. Zum "Mosaik" EU kämen damit neue Farbfacetten hinzu.
Es gebe in der rumänisch-orthodoxen Kirche auch besorgte Stimmen über eine Stärkung des praktischen Materialismus durch den EU-Beitritt, berichtete Dura. Den vom Kommunismus verordneten Atheismus hätten die Rumänen erfolgreich unterlaufen; der durch die EU verstärkte Konsumismus werde sicher eine neue Herausforderung, die es zu bestehen gelte. Rumänien stehe vor der Frage, ob es auch reif sei, die neue Freiheit in rechter Weise zu nützen. In wirtschaftlicher Hinsicht stünden Rumänien nach der schon harten Zeit der Vorbereitung auf den EU-Beitritt weitere schwierige Reformjahre bevor, prognostizierte der Bischofsvikar. Den Rumänen würden noch mehr Arbeit, Disziplin und Ordnung abverlangt, es gelte neben den mit dem EU-Beitritt verbundenen Rechten auch die Pflichten zu sehen.
Notwendige Lernprozesse sieht Dura freilich auch im Westen, wo gegenüber den südosteuropäischen Ländern oftmals eine abfällige Haltung eingenommen werde, Stichwort "Balkan". Dass aus diesen Ländern auch große kulturelle Leistungen kommen, werde oft übersehen - sogar in Österreich, wo im Wiener Parlament bis 1918 ja auch viel rumänisch gesprochen wurde. Vorurteile seien "nicht von heute auf morgen" abzubauen, so der rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar; Ereignisse wie das Europäische Kulturhauptstadtjahr 2007 in Sibiu und die EÖV3 würden hier sicher positiv wirken.
Der bulgarisch-orthodoxe Bischofsvikar Petkin sieht "viel Optimismus" und "große Freude" in Bulgarien. Der EU-Beitritt bedeute allerdings auch "viel Arbeit"; Fleiß und Mühe der Bulgaren müssten noch größer werden. Auch das Echo in der bisherigen EU sieht Petkin überwiegend positiv, der Beitritt der beiden Länder werde als Chance betrachtet, die es zu nutzen gilt. Jedenfalls zu begrüßen sei die Tatsache, dass die orthodoxen Christen in der EU weitaus stärker als bisher präsent sein würden.
Quelle: Katholische Nachrichtenagentur Kathpress, Wien/Österreich
 
   
   

Adventistischer Pressedienst - www.stanet.ch/APD/ - 03.01.07

   
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15.

Der orthodoxe Bischof von Edinet in Moldawien, Dorimedont (Cecan), ist in Wien verstorben.

   
    Der 46-jährige Bischof hatte Anfang Dezember des Vorjahrs in seiner Heimat einen schweren Autounfall erlitten und wurde zur Behandlung nach Wien überstellt. Dort starb der moldawische Bischof am 31. Dezember, wie gestern bekannt wurde. (kap)    
   

Newsletter von Radio Vatikan - www.radiovaticana.de/ - 04.01.07

   
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16.

Europas Mittelpunkt rückt ein wenig weiter nach Osten

   
    Seit Jahresbeginn sind Rumänien und Bulgarien Mitglieder der Europäischen Union (EU). Der Beitritt dieser beiden Länder verschiebt – nach Berechnungen des Nationalen Geografischen Institutes Frankreichs - den geografischen Mittelpunkt der Union aus dem Westerwald in den hessischen Main-Kinzig-Kreis auf einen 259m hohen Hügel namens "Niedermittlauer Heiligenkopf". Eine weitaus größere Verschiebung Richtung Osten ergab sich vor drei Jahren, als zehn Länder beitraten. Aber auch diese geografisch kleinere Verschiebung bringt Veränderungen und Neuerungen mit sich.
Kirchlich bedeutet der EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens, dass mit Bulgarien ein weiteres Land – neben Griechenland - hinzukommt, das hauptsächlich orthodox geprägt ist. Außerdem wird neben dem lateinischen und dem griechischem Alphabet nun das kyrillische zum dritten offiziellem Zeichensatz der EU. Die so genannten Slawen-Apostel Kyrill und Method entwickelten im neunten Jahrhundert das dann später nach Kyrill benannte Alphabet, damit sie für ihre Übersetzung der Bibel in die bulgarische Sprache einen angemessen Zeichensatz hatten. Die Entstehung des kyrillischen Alphabets ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass auch das moderne Europa auf christlichen Wurzeln fußt. Die Bedeutung dieses Erbes griff unter anderem der Rat der EKD auf, als er anlässlich der Übernahme der EU-Präsidentschaft durch Deutschland im Januar 2007 erneut auf die Aufnahme des Gottesbezugs in EU-Verfassung drängte.
Mit Rumänien tritt ein Spiegelbild der ökumenischen Vielfalt der EU bei: Neben der orthodoxen Kirche Rumäniens gibt es eine rumänisch-sprachige katholische Kirche mit byzantinischem Ritus. Die Minderheit der Ungarn, die hauptsächlich in Siebenbürgen siedelt, teilt sich auf in eine reformierte, lutherische und katholische Kirche. Außerdem – wenn auch in geringer Zahl - gibt es noch zwei deutschsprachige Gruppierungen, die lutherischen Gemeinden der Siebenbürger Sachsen und die katholischen Banater Schwaben. Ökumenische Beziehungen in Rumänien gestalten sich aufgrund der Vielfalt komplex und auch nicht immer einfach.
Wegweiser für die Ökumene unter den Kirchen Europas ist die "Charta Oecumenica". Sie ist das erste gemeinsame Dokument der europäischen Kirchen seit 1000 Jahren. Ihre Unterzeichnung im Jahr 2001 auf europäischer und 2003 auf deutscher Ebene wurde als ökumenischer Meilenstein gefeiert. Mit Leben erfüllt wird die Charta Oecumenica durch die Dritte Europäische Ökumenische Versammlung. Sie ist als ein Pilgerweg durch ganz Europa gestaltet unter dem Motto: "Das Licht Christi scheint auf alle. Hoffnung auf Erneuerung und Einheit in Europa." Christinnen und Christen aller Kirchen und Konfessionen sind in den Jahren 2006 und 2007 unterwegs, sich im Licht des Evangeliums ihre gemeinsamen Aufgaben und ihre Verantwortung für das Zusammenwachsen Europas bewusst zu machen. Die zweite Station war in Rom. Die dritte Station ist im Februar 2007 die Lutherstadt Wittenberg. Der Abschluss des Pilgerweges findet im neuen EU-Land Rumänien statt. Tagungsort ist Sibiu – auf deutsch Hermannstadt, auf ungarisch Nagyszeben, zugleich Kulturhauptstadt Europas 2007. Im September 2007 wird auch das kirchliche Zusammenwachsen von West- und Osteuropa in aller Öffentlichkeit deutlich, wenn über 1000 von der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und vom Rat der Katholischen Europäischen Bischofskonferenz (CCEE) entsandte Delegierte sich in Hermannstadt treffen. So führt in diesem Jahr der Weg der europäischen Ökumene von der Lutherstadt Wittenberg in die diesjährige europäische Kulturhauptstadt Hermannstadt.
 
   
   

Evangelische Kirche in Deutschland - www.ekd.de - 07.01.07

   
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17.

Poles Continue to Boost Congregations in Britain

   
    Poland's Catholic bishops are drawing up guidelines for pastoral care of church members in Britain and Ireland as thousands of Poles venture abroad in the wake of Poland's admission to the European Union in 2004.
by Anne Thomas
London/UK, 23.12.2006 (CT/APD) Poland's Catholic bishops are drawing up guidelines for pastoral care of church members in Britain and Ireland as thousands of Poles venture abroad in the wake of Poland's admission to the European Union in 2004.
Since then, congregations that were formerly waning have been restored and expanded by the arrival of devout young Poles from the land of Pope John Paul II.
It is the Catholic community's biggest opportunity and biggest challenge," said Francis Davis, director of the Von Hugel Institute at Cambridge who is carrying out a study of the new arrivals for Cardinal Cormac Murphy- O'Connor, leader of the Catholic church in England and Wales, and Archbishop Vincent Nichols, who heads the Birmingham diocese.
"In terms of its own life this is a huge opportunity. They are bringing new energy, new life and new resources and networks into the Catholic community. They are bringing a faith of their own that is so vibrant you can chew it. And they will have an unquantifiable effect on the whole debate about the future of faith schools.
"The challenge is in the mutual lack of understanding, not only between the local population and the new arrivals, but within the Polish community, between those who came because of Communism and the young economic migrants. There are 35,000 in the Southampton area alone - more than was expected for the whole country. "
Up to two million citizens have left Poland since May 2004, fleeing from the 18 per cent unemployment in the country and seeking career opportunities abroad, according to EU data. Up to half of these emigrants now live in Britain and Ireland, the only countries allowing full access to their labour markets.
Source: Christian Today, London/UK
Christian Today is an independent, inter-denominational, christian media company which serves to provide direct, and current news information to the general christian public.
 
   
   

Adventistischer Pressedienst - www.stanet.ch/APD/ - 23.12.06

   
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18.

Pope Urges Kyrgyzstan To Defend Fundamental Rights, Promote Democracy

   
    By Gerard O'Connell, Special Correspondent in Rome *
Rome/Italy, 22.12.2006 (UCAN) . Pope Benedict XVI has encouraged the Central Asian nation of Kyrgyzstan to ascertain there is no delay in "protecting the fundamental human rights of citizens" and "promoting democratic practices."
The pope offered this advice on Dec. 14 while welcoming Maratbek Salievic Bakiev, the Kyrgyz Republic's new ambassador to the Holy See. Bakiev presented his credentials to the pope at a ceremony in the Vatican's Apostolic Palace.
His mountainous nation of 5 million people is surrounded by Kazakhstan to the north, Uzbekistan to the west, Tajikistan to the southwest and China to the southeast. The pope extolled Kyrgyzstan's "extraordinary natural beauty," calling it "a blessing for the nation" and "dramatic evidence of the hand of the Creator," which "helps the people lift their thoughts to the Almighty."
Bakiev told the pope that his country is "a secular state which guarantees and respects religious freedom, the rights of citizens on confession of any religion, devotions, participation in divine services and training of religion." In reply, the pope said the Kyrgyz people "know well the importance of religious freedom and understand that if the spiritual dimension of persons is repressed or even denied, the soul of a nation is crushed."
"During the tragic epoch of intimidation in Central Asian history, while the supremacy of force endured," he continued, religious believers in the country "nurtured a hope for freedom and justice, a future in which the supremacy of truth about the human person and the purpose of society would prevail."
Pope Benedict asserted, "Today that hope is experienced in a variety of ways including the tolerance demonstrated between religious and ethnic communities, the respect for the role of the family at the heart of your society, and the flourishing of your nation's fine arts."
Moreover, he said, "such traits and values, which have in fact long adorned your history, assume a heightened importance of regional significance when we consider Kyrgyzstan's unique geographical position as a cultural crossroads."
Soon after Kyrgyzstan declared independence from the Soviet Union on Aug. 31, 1991, Askar Akayev was elected president, but the hopes evident early in his rule faded as the economic situation declined and corruption spread.
After parliamentary elections in March 2005, a popular movement forced Akayev to resign the next month. Opposition leaders formed a coalition and a government emerged under President Kurmanbek Bakiyev, but political stability remained elusive. Long-desired reforms failed to materialize, corruption grew and the struggle for power between president and parliament worsened. On Dec. 19, five days after the pope spoke to Bakiev, the government resigned.
The German-born pontiff alluded to the country's fragile political situation in his remarks to the 43-year-old ambassador. "As the Kyrgyz Republic continues to forge its national identity," Pope Benedict said, "it should be borne in mind that the important component of economic development contains a moral aspect, of crucial importance to the well-being and peaceful progress of a nation," because "it is here that the demand for justice is satisfied."
He also reminded the ambassador, "The legitimate aspirations of economic development are intrinsically linked to the principles and practices which favor the civic stability necessary for prosperity."
In recent years, Kyrgyzstan has been considered an example of secular democracy in a region dominated by autocratic regimes. The pope appeared to acknowledge this when he said the fledgling democracy "has already taken some steps towards protecting the fundamental rights of citizens and promoting democratic practices." However, he added, still other democratic elements are needed to help build "a culture of peace and collaboration" in the country.
The pope also emphasized the importance of "responsible and transparent government free of interference, the maintenance of law and order, freedom of the press and public participation in the civic institutions committed to the genuine development of the nation." He encouraged Bakiyev's government "to ensure that this process does not stall, but indeed is strengthened."
Kyrgyzstan's Catholic Church began as a missio sui juris (self-governing mission) on Dec. 22, 1997, and diplomatic ties with the Holy See were in place by 2001. This past March 18, Pope Benedict raised the mission to an apostolic administration and named Jesuit Father Nikolaus Messmer its first bishop.
In his speech, the pope agreed with Bakiev that relations between the two sides "are friendly and based on mutual respect and cooperation."
About three-fourths of the Kyrgyz people today are Sunni Muslims. The once-sizable Christian population has been decreasing as many expatriates returned home after the collapse of the Soviet Union.
Most local Christians are Russian Orthodox and others Ukrainian Orthodox. There also are small communities of Baptists, Catholics and Lutherans. The 2006 Annuario Pontificio, the Vatican yearbook, puts the number of Catholics at 500. Other sources say most Catholics have expatriate origins - German, Polish, Lithuanian, Korean - and only a small number are native Kyrgyz.
Pope Benedict pointed out that Kyrgyzstan's Catholics, though few, "are enjoying friendly relations with the Muslim and Orthodox communities," and "are eager to reach out impartially to all peoples of Kyrgyzstan."
He also noted that Catholics are engaged in various "charitable activities," from university teaching to prison visiting and caring for the handicapped. The pope remarked, "This forms part of the Church's commitment to practical and concrete love for every human being and in a special way for the poor."
"In providing these services," he assured Bakiev, the Church "desires neither power nor privilege, but only the freedom to express her belief in the 'unbreakable bond between love of God and love of neighbor' through works of goodness, justice and peace." He added that "as new social and spiritual needs arise in your land, the Catholic community will respond generously and wisely."
Pope Benedict conveyed to the new ambassador his good wishes and "prayers for the nation's peace and well-being." He concluded his address by invoking "God's abundant blessings" not only on Bakiev, his wife and four children, but also on all Kyrgyz people.
* Gerard O'Connell covers the Vatican as a correspondent for UCA News and other news organizations.
Source: Union of Catholic Asian News (UCAN), Hong Kong, S.A.R./China and Bangkok 10210, Thailand
 
   
   

Adventistischer Pressedienst - www.stanet.ch/APD/ - 25.12.06

   
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19.

Moscow Patriarchate opens parish in New Delhi

   
    Moscow, December 27, Interfax - An Orthodox parish in New Delhi named after St. Thomas has been included in the Moscow Patriarchate's jurisdiction.
The Holy Synod of the Russian Orthodox Church made this decision on Tuesday based on the results of Metropolitan Kirill of Smolensk and Kaliningrad's visit to India earlier this month.
The Moscow Patriarchate department for external church relations (DECR) told Interfax that the parish in the Indian capital was in fact formed some time ago and includes primarily Russians and people coming from other CIS countries living there.
Clerics from the DECR have regularly visited India in the past several years to conduct services at the Russian Embassy on major religious holidays. Orthodox diplomats from other countries accredited in New Delhi have also attended these services.
   
   

Interfax Religion - www.interfax-religion.com - 27.12.06

   
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20.

Primate of the Orthodox Church in America joins with the Moscow Patriarchate in assessment of Bishop Basil (Osborne)

   
    Moscow, December 28, Interfax - Metropolitan Herman of All America and Canada expressed his solidarity with the Russian Orthodox Church in the assessment of actions of the former administrator of the Diocese of Sourozh Bishop Basil (Osborne) whom the Patriarchate of Constantinople received in its jurisdiction.
‘One of the important safeguards of church order has been the general observance (in the countries beyond the traditionally Orthodox lands - IF) of canonical norms with regard to transfers of clergy from one canonical jurisdiction to another,’ Metropolitan Herman writes in his letter to Patriarch Alexy II of Moscow and All Russia commenting on the situation in Great Britain.
Earlier Patriarch Alexy sent a letter to the Primate of the Orthodox Church in America and the statement of the Holy Synod of the Russian Orthodox Church dated 19 July 2006 on the situation in the Diocese of Sourozh, official site of the Moscow Patriarchate wrote Wednesday.
Metropolitan Herman remarked: ‘Canonical peace and order have been maintained, even within the contradictions of territorially overlapping jurisdictions, when clergy and parishes have transferred from one Church to another only with the proper canonical releases.’
‘Thus, we have seen every violation of these norms as significantly undermining Orthodox collaboration and coordination, indeed as a contradiction of the “unity of the Spirit in the bond of peace,” the letter reads.
   
   

Interfax Religion - www.interfax-religion.com - 28.12.06

   
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Informationen

Dieser Newsletter wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung von Renovabis, der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa

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