Porfirije (Perić) zum neuen serbischen Patriarchen gewählt

. : Hintergrund

epa09023352 The new head of the Serbian Orthodox Church, Patriarch Porfirije gives blessings after a mass in Belgrade, Serbia, 19 February 2021. Serbian Orthodox Church enthroned its 46th leader after he was elected on 18 February 2021.  EPA/ANDREJ CUKICvon Stefan Kube

Am Ende fiel die Wahl auf den Jüngsten. Um 15:40 Uhr am 18. Februar 2021 verkündete die Glocke der Sveti Sava-Kathedrale die Wahl von Metropolit Porfirije (Perić) von Zagreb und Ljubljana zum neuen 46. serbischen Patriarchen. Der 59-Jährige wurde per Losentscheid – der sog. apostolischen Wahl – aus den zuvor von der Bischofsversammlung gewählten drei Kandidaten bestimmt, die mehr als 50 Prozent der Stimmen der anwesenden Bischöfe auf sich vereinigen konnten. Laut serbischen Medienberichten waren dies neben Metropolit Porfirije noch Bischof Irinej (Bulović) von Bačka (74 Jahre) und Bischof Jefrem (Milutinović) von Banja Luka (76 Jahre).

Das neue Oberhaupt der Serbischen Orthodoxen Kirche (SOK) wurde 1961 als Prvoslav Perić in der Stadt Becej in der Vojvodina geboren. Er studierte Theologie in Belgrad und promovierte 2004 in Athen. 1999 wurde er zum Vikarbischof von Bačka gewählt und arbeitete somit eng mit seinem geistlichen Vater und Förderer Bischof Irinej zusammen, der ihn 1985 im Kloster Visoki Dečani im Kosovo zum Mönch geweiht hatte. Im Kloster Kovilj in der Vojvodina, dem Porfirije als Abt vorstand, baute er die Gemeinschaft „Land der Lebenden“ auf, um Drogenabhängigen beim Ausstieg aus der Sucht zu helfen. 2014 wurde er zum Metropoliten von Zagreb und Ljubljana bestimmt. 

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